Regionale- und biologische Lebensmittel Lebensmittel Mutter - Görwihl Regionale- und biologische Lebensmittel
   
 
Regionale- und biologische Lebensmittel

Geschichte

»Lebensmittel Mutter« blickt auf eine bewegte Firmengeschichte zurück.
Eine erstmalige Erwähnung findet sich kurz vor 1800 in Rüßwihl. Anton Mutter betreibt eine Baumwoll-Zeuglefabrikantion. Sein Sohn Josef tritt nach Anton‘s Tod 1834 die Nachfolge an. Zeitgleich mit dem Umzug nach Görwihl setzt Josef den Grundstein der Firma am 17. April 1838. Er ändert seine Strategie, 1852 beantragt er die Führung einer Spezerei- und Ellenwarenhandlung mit eigenen Verkaufsräumen – eine visionäre Idee, die Geschichte schreiben wird.
Eisen-Mutter 1927
„Eisen-Mutter” – der erste Laden im Moos um 1927
 
Eisen-Mutter 1927
2. Generation: Rudolf Mutter mit Frau Karoline geb. Imhoff

Josef Mutter hat sechs Kinder, darunter die Söhne Carl Eduard und Rudolf. Carl Eduard führt das Textilgeschäft seines Vaters am heutigen Standort Marktplatz 12. Sein Bruder Rudolf widmet sich den Bereichen Lebensmittel und Eisenwaren. Der Hausname „Eisen-Mutter“ ist geboren. Rudolf Mutter hat mit Frau Karoline geb. Imhoff sechs Kinder.
 
Der älteste Sohn, Franz Alexander, tritt die Nachfolge in dritter Generation an. Franz heiratet Frieda geb. Schmid, die beiden ziehen drei Söhne und fünf Töchter auf.
Sein ältester Sohn Franz – der „Mutter-Fränzle” – ist immer für Überraschungen gut: 1938 übernimmt er das Geschäft seines Vaters, zeitgleich heiratet er seine Frau Klara geb. Steidel und im selben Jahr zieht er mit seinem Laden in die Hautstraße 33, dem heutigen Standort von »Lebensmittel Mutter«. Franz Mutter und seine Frau Klara haben drei Töchter und den Sohn Heinz.
 
Franz Alexander und  Frida
Mutter
3. Generation: Franz Alexander Mutter mit Frau Frida geb. Schmid
 
Franz und Klara Mutter
4. Generation: Franz Mutter mit Frau Klara geb. Steidel
 
Dieser absolviert 1957 in Waldshut erfolgreich die 3jährige Lehre zum Einzelhandelskaufmann und sammelt weitere sieben Jahre „in der Welt“ Erfahrung. 1963 ist Heinz angestellt bei Vater Franz und bewährte sich bereits im Alter von knapp 25 Jahren mit Mutter‘scher Kreativität: in den 1950er und 60er Jahren verfügt die Bevölkerung lange nicht über die Mobilität von heute. Heinz macht aus dieser Not eine Tugend. Kurzerhand kauft er 1963 einen ausgemusterten Postbus, staffiert diesen zu einem rollenden Einkaufsladen um und tourt durch die Region in einem Umkreis von ca. 20 Kilometern. Diese „schmackhafte” Linie betreibt er bis ins Jahr 1981. Im Jahr 1977 übernimmt Heinz mit Frau Ingrid geb. Leber das Geschäft in fünfter Generation und baut dieses 1987 komplett um. Die beiden haben zwei Söhne, Thomas und Roland.
 
Heinz und Ingrid Mutter
5. Generation: Heinz Mutter mit Frau Ingrid geb. Leber
 
Der jüngere von beiden – Roland – sammelt nach seinem Einzelhandelskaufmannsabschluss 1991 viele Erfahrungen „in der Fremde”, er heiratet 1999 seine Frau Heike geb. Ruppert, die beiden haben zwei Töchter und zwei Söhne. Ebenfalls 1999 tritt Roland die Nachfolge an und ergänzt das Sortiment mit betont regionalem Ursprung. Weiterer Schwerpunkt sind Erzeugnisse biologischer und ökologischer Herkunft. Seit 2001 betreibt Mutter einen eigenen Obst- und Gemüsehandel, der über 50 Kliniken und Gastronomen beliefert.
 
Regionale- und biologische Lebensmittel
 
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